Entspannen und Entdecken im Spreewald

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Der Spreewald im Osten Brandenburgs gilt als eine der schönsten Naturidyllen Deutschlands und wurde so im Jahr 1991 Teil des UNESCO Welterbes. Zu Recht: Dort werden die fast vergessenen Traditionen der sorbischen Kultur noch gelebt. Im Spreewald tummelten sich einst wilde Abenteurer wie Fürst Pückler und große Schriftsteller wie Theodor Fontane. Dort kannst Du heute urlauben wie nirgends sonst. Ich zeige Dir heute die zauberhaftesten Ecken dieses Fleckchens Erde.

 

Das solltest Du gekostet haben

Der Spreewald ist natürlich für seine Gurken bekannt. Urbans Eismanufaktur in der Ortschaft Burg bietet sogar ein raffiniertes Gurken-Eis an. Aber keine Angst – es gibt dort selbstredend noch viele andere Köstlichkeiten für Dich zum Entdecken. Willst Du zum Beispiel etwas Tradition mit nach Hause nehmen, dann besuche doch einmal den Kochkurs in der Spreewälder Kräutermanufaktur in Burg. Dort lernst Du aus erster Hand vom „Genusshandwerker“ Peter Franke die kulinarische Geschichte des Ortes kennen. Eine Vorstellung finde ich dabei besonders romantisch in einer Zeit, in der man den Kontakt zum Essen scheinbar verloren hat: Kräuter, Früchte sowie Gemüse von Hand ernten und verarbeiten. Da weiß man, was auf dem Teller landet. Und das schmeckt dann doppelt gut. Hier gelangst Du direkt zur Kräutermanufaktur.

 

Das solltest Du erlebt haben

Passend zur berühmten Delikatesse gibt es im Spreewald den sogenannten Gurken-Radweg. Um diese Strecke zu meistern, musst Du kein Sport-Ass sein, denn die 260 Kilometer verlaufen ohne nennenswerte Steigungen – trotzdem solltest Du hin und wieder absteigen, um nach Wildtieren wie Seeadlern oder Kranichen Ausschau zu halten. Natürlich gilt es auch nicht, die gesamte Distanz an einem Tag zurückzulegen. Unterwegs wirst Du genügend Unterkünfte finden, die sich auf Radler spezialisiert haben. So hast Du Zeit, das gesamte Biosphärenreservat und beschauliche Städtchen wie Cottbus, Lübbenau oder Schlepzig im gemütlichen Tritt zu genießen. Ganz nach deinem Tempo. Hier findest du alle Infos zum Gurkenradweg.

Foto: Wikipedia/MOs810


Dort darfst Du entspannen

Völlig schwerelos sein kannst du entweder im Weltall oder im Solebecken der römischen Therme in den Spreewelten Lübbenau. Lass Dich mal treiben, streif den Stress ab. Das eigentliche Highlight ist dort jedoch das Wettschwimmen mit den Humboldt-Pinguinen – einzig durch eine Glasscheibe ist das große Außenbecken vom Pinguin-Bereich getrennt. Zugegeben, der Wettkampf ist nicht ganz fair, denn die kleinen Frackträger sind unter Wasser natürlich ganz in ihrem Element. Ich fand es daher auch nicht schlimm, den drolligen Tieren gemütlich von der Liegewiese aus beim Herumwatscheln zuzusehen. Das ist einmalig in Europa! Hier findest Du alle Infos zum Spreeweltenbad.

Das solltest Du gesehen haben

Sehenswürdigkeiten gibt es im Spreewald eine Menge. Ganz im Kontrast zur beinahe unberührten Natur steht da der aufwändig gestaltete Landschaftsgarten des Schlosses Branitz, das Ende des 19. Jahrhunderts durch Fürst Pückler als Alterssitz erbaut wurde – er war so begeistert von den Pyramiden von Gizeh, dass er sich diese aus Erde nachbilden ließ. Diese kannst Du zusammen mit den farbenfrohen Arrangements aus abertausenden Blüten bewundern, die mit äußerster Sorgfalt gepflegt und auf den Millimeter genau getrimmt werden. Diese Liebe zum Detail imponiert mir. Im Herzen des Parks findest Du auch das Pückler-Museum, in dem Du mehr über die Abenteuer des Fürsten erfährst. Wenn du deinen Ausflug in das Pückler Museum planen willst findest du hier alles, was du wissen musst.

Foto: K. Daate

 

Davon solltest Du niemandem erzählen

Es gibt sie noch, die Fleckchen Erde, an denen man das Reisen ungestört genießen kann. Dazu gehört auch der denkmalgeschützte Ort Lehde, den ich guten Gewissens als eine gemütlichere Version von Venedig bezeichnen würde. Zugegeben, die Idee stammt nicht von mir – so beschrieb schon Theodor Fontane den Ort, der heute gerade einmal 150 Einwohner zählt. Statt Straßen gibt es hier ein engmaschiges Kanalnetz, über das sogar Post geliefert und Müll abgeholt wird. Dank der vielen Bootsverleihe kannst Du auf Wunsch dein eigener Gondoliere sein und etwa Kurs auf das Freilandmuseum in Lehde nehmen. Besonders gut gefiel mir daran, dass das Leben dort vollkommen entschleunigt scheint. Motorisierte Kähne sind nämlich streng untersagt – tja, und so werden in Lehde wahrscheinlich die wenigsten Blitzerfotos Deutschlands geschossen. Lehde freut sich schon auf dich!

Foto: gemeinfrei

 

So viel zu meinen Empfehlungen für einen unvergesslichen Kurzurlaub im Spreewald. Ich bin gespannt, welche Tipps euch besonders gefallen.
Lasst mich also gerne in den Kommentaren wissen, welche Stationen ihr für den nächsten Kurzurlaub fest eingeplant habt!

Ihr sucht noch nach einem passenden Hotel für euren Kurzurlaub? Dann zeigen wir euch unsere Hotels in der Region!

Eure Sabrina von daydreams

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