Die schönsten Brauereien Deutschlands

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Deutschland ist ein Volk der Biertrinker: Mehr als 100 Liter konsumiert jeder von uns im Schnitt pro Jahr – mehr als 1.400 Brauereien stellen den Gerstensaft her. Unsere Favoriten sind auf jeden Fall einen Besuch wert.

Das Schlenkerla in Bamberg

Das einzigartige fränkische Rauchbier wird schon seit 1405 in Bamberg gebraut. Seinen Namen bekommt es davon, dass das Malz vor dem Maischen geräuchert wird. Deswegen hat das Bier tatsächlich eine Note von geräuchertem Schinken.

Das Wirtshaus, übrigens erst mehr als 200 Jahre später angebaut, lockt mit seiner wunderschönen Fachwerkfassade. Im Keller wird das Bier in einem gotischen Gewölbe serviert. Hier speisten früher Dominikanermönche aus dem nahen Dom. Hier erhältst Du weitere Infos zum Bamberger Schlenkerla.

Unser Übernachtungstipp für eine erholsame Nacht in der Nähe von Bamberg oder einen Kurzurlaub in der Region ist das Ringhotel Rosenhof. Informiere Dich direkt hier über die nächsten freien Zimmer, um deinen Kurztrip nach Bamberg zu planen.

Das Waldhaus in Weilheim

Im Schwarzwald gibt es einige der wenigen deutschen Brauereien, die statt industriell gepresster Pellets noch echte Hopfenblüten für ihr Bier verwenden. Was das für den Geschmack bedeutet, zeigen die Auszeichnungen, die die Familie Schmid regelmäßig für ihr Bier erhält: Zuletzt waren es neun Goldmedaillen des Deutschen Landwirtschaftsverbandes.

Verkosten kannst Du das prämierte Bier im eigenen Waldgasthof mit Biergarten, der noch im 19. Jahrhundert gebaut wurde. Hier werden neben dem Bier auch schwäbische und bayrische Spezialitäten wie Flammkuchen und Krustenbraten aufgetischt. Das Waldhaus stellt sich Dir hier noch weiter vor.

Wenn Du deinen Ausflug ins Waldhaus nach Weilheim noch um einen Kurzurlaub erweitern willst, empfehle ich Dir das Porten’s Hotel Fernblick. Es liegt ganz in der Nähe und lädt außerdem zu einer wunderbaren Entdeckungstour durch den Schwarzwald ein.

Die Klosterbrauerei Neuzelle

Darf man das noch Bier nennen, was in Neuzelle gebraut wird? 13 Jahre lang hatte sich die Klosterbrauerei mit dem Land Brandenburg um diese Frage gestritten, bis das Bundesverfassungsgericht den Brauern Recht gab.

Das Besondere am Neuzeller Bier: Schon seit Jahrhunderten wird hier eine Prise Zucker in die Mischung gegeben, was nicht dem deutschen Reinheitsgebot entspricht. Die dabei entstehende Sorte „Schwarzer Abt“ ist nicht die einzige Besonderheit, die es im Braustübchen zu kosten gibt: In Neuzelle gibt es auch Kirschbier, Apfelbier und glutenfreies Bier.

Die Störtebecker-Braumanufaktur in Stralsund

Vier Goldmedaillen der „World Beer Awards“ zieren die Wände der Störtebecker-Brauerei in Stralsund. Mitarbeiter nehmen jährlich erfolgreich an der WM der Biersommeliers teil und selbst die Bierkästen haben Auszeichnungen gewonnen.

Kein Wunder, dass sogar die Hamburger Elbphilharmonie die Stralsunder für ihre Gastronomie verpflichtete. Das Bier kannst Du natürlich auch im Braugasthaus an der Ostseeküste probieren. Ich habe das bei einem Sommelier-Abend erlebt und kann Dir das nur empfehlen. Andere Besucher haben die verschiedenen Sorten auch als Teil eines Sechs-Gänge-Menüs genossen. Die Störtebecker-Braumanufaktur lädt natürlich nicht nur aufgrund ihres Bieres, sondern auch wegen der hervorragenden Lage zu einem Kurzurlaub ein.  Mein Hoteltipp für dieses schöne Fleckchen Heimat ist das Hotel Störtebecker Sporthotel direkt in der Nähe.

Die Päffgen-Brauerei in Köln

Der Platz ist eng in der Kölner Innenstadt. So eng, dass sich die Tische im großen Saal des Gasthauses der Päffgen-Brauerei auch heute noch hochklappen lassen. Bis 1955 fuhren hier die Pferdewagen, die das Malz für die Kölsch-Brauerei anlieferten, mitten durch den Wirtsraum.

Das Kölsch, das Du hier zu trinken bekommst, ist frisch. Weil das Bier nicht pasteurisiert wird, ist es nur wenige Tage haltbar. Ich kann diese Kölner Spezialität wirklich sehr empfehlen.

Die Vagabund-Brauerei in Berlin

Die drei Vagabunden in Berlin sind David, Tom und Matt. Drei Amerikaner, denen das deutsche Bierangebot so missfiel, dass sie 2011 ihre eigene Brauerei gründeten.

Neben klassischen Weizenbieren – natürlich mit Hopfen aus den USA und im eigenen Gasthaus gebraut – findest Du hier auch Biere mit Koriander- und Pfeffergeschmack und ein dem Bamberger Schlenkerla nachempfundenes Rauchbier. Alle Infos zur Vagabund-Brauerei findest du hier.

Die Klosterbrauerei Weltenburg

„Die älteste Brauerei Deutschlands“ ist ein hart umkämpfter Titel. Die Weltenburger in Niederbayern dürfen sich zumindest der Bezeichnung „älteste Klosterbrauerei“ sicher sein, denn ein Dokument belegt, dass hier schon seit dem Jahr 1050 gebraut wird.

In einem Bogen an der Donau liegt das Kloster Weltenburg zudem in einer reizvollen Landschaft. Von der Brauereigaststätte blickst Du über den Fluss – und genießt dabei prämiertes Bier. 2014 und 2015 gab es für das Helle aus dem Kloster den „European Beer Award“ in Gold.

Die Braumanufactur Allgäu

Klar, Sie können im Allgäu auch Standardbiere trinken. Doch davon hält die Nesselwanger Brauerei nicht viel. Deren Spezialitäten sind Bockbiere mit rund zehn Prozent Alkohol und exotische Sorten mit Dattelhonig, Karamell, Holundern oder Bergkräutern.

Dazu holt sich die Braumanufactur auch gerne Gäste ins Allgäu: Zuletzt schaute Braumeister David Cohen von der „Dancing Camel Brauerei“ aus Tel Aviv vorbei. Seine Kreation „Two cats on a camel“ mit Datteln und Feigen war nach kurzer Zeit ausverkauft. Wenn Du nach diesen Bier-Spezialitäten nicht mehr mit dem Auto fahren möchtest, empfehle ich dir die Nacht im zur Brauerei gehörenden Hotel Brauereigasthof Post zu verbringen.

 

Wie Du siehst, ist das Thema Bier und Biergenuss sehr vielfältig. Sicherlich ist auch für Deinen Geschmack das passende dabei! Falls Du jetzt Lust hast, in deinem nächsten Kurzurlaub das Thema Bier näher kennen zu lernen, sieh dir gerne unsere Hotels auf daydreams.de an.

Ich wünsche Dir einen tollen Kurzurlaub!

Deine Gina von daydreams

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Verfolgen Gina:

"Du kannst deinem Leben nicht mehr Zeit geben, darum gib deiner Zeit mehr Leben." Genau nach diesem Motto lebe ich, Gina, aus dem schönen Südbaden. Egal wohin man geht, auf Reisen gibt es immer Neues zu entdecken: neue Kulturen, neues Essen und neue Landschaften. Und genau das ist es doch, was unser Leben bereichert. Aber auch heimkommen ist immer wieder schön... Natürlich mit einer Menge Geschichten im Gepäck!